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Richtfest

"Hätten wir die Bilder nicht, bliebe lediglich die eigene sterbliche Erinnerung...!"



Diese Ausage eines unbekannten Philosophen spiegelt auch das am 1. Dezember 2017 erlebte Ereignis in unmittelbarer Nachbarschaft des Nordhäuser Doms wieder:

Das Richtfest für den Ersatzneubau im Caritas Altenpflegezentrum St. Josefshaus Nordhausen.

Worin zeigt sich aber nun die Melancholie, die ein wenig im o. g. Ausspruch anklingt?


Es sind die Akzente innerhalb eines feierlichen Aktes, die gerade eben noch aktuell gesetzt, in der nächsten Minute aber auch schon Vergangenheit sind.
Sind sie deshalb auch vergessen...?


Begrüßung durch CTE-Geschäftsführer Gundkar Fürsich


Vorstellung des Bauvorhabens: Architekturbüro Rembe/Jentsch


Grußwort: Stefan Nüßle; LRA Nordhausen


Fürbitten: Vorgetragen von Mitarbeiterinnen des St.-Josefshauses

 

Lesungstext: Sven Gerlach, Einrichtungsleiter

 

"Vater unser" in ökumenischer Gemeinschaft und Segen durch Pfr. Richard Hentrich


Instrumentalstücke: Bläsergruppe von St. Blasii
Handwerker, Planer, Projektbegleiter, Gäste, Interessierte, Gemeindemitglieder bilden die Festgemeinschaft.


Ein weiterer Höhepunkt eines jeden Richtfestes ist ohne Frage der Richtspruch vom bauausführenden Zimmermann. Auch sieht das Prozedere das "Einschlagen des letzten Nagels" vor. Diese ehrenvolle Aufgabe wurde an den ehemaligen Leiter des Senioren-hauses, Georg Bideau, herangetragen. Doch bevor der Letzte Nagel endgültig im Holz verschwand, mussten die Gläser mit einem Rest Hochprozentigen auf dem Steinboden zerschellen.


Richtspruch: Ralf Huke; Zimmerei Huke und Söhne, SDH

 

EL i. R. Georg Bideau und Ralf Huke


Mit etwas Wehmut legt Ralf Huke den Zimmermannshammer - wenigs-tens für heute - aus der Hand.

Sein Werk ist volbracht, alle konn-ten es sehen!


Doch bald schon verschwinden die zusammengefügten Sparren und Balken unter einer schützenden Dachhaut und hinter der Innenver-kleidung der entstehenden Räume.

Ist sein Werk damit auch "verloren"?


Ralf Huke ist mit seiner Frage ver-eint mit allen, die diesen Tag, die dieses Fest vorbereitet und gestaltet haben:

Was bleibt vom zahlreich gespro-chenen Wort, von den einladenden Gesten, was bleibt von der gespiel-
ten Melodie der Musiker oder den

Ralf Huke; Pfr. Richard Hentrich

vielen guten Wünschen der mitfei-ernden Gäste?


Was bleibt, ist die Freude darüber, etwas Gutes geleistet, ein Stück beigetragen zu haben, an einem Bauwerk, was noch lange nicht vollendet ist.

Ein jeder aber mit seinen Fähigkei-ten, mit seinen Erfahrungen, mit seinem beruflichen Können und in der Zuversicht, auch die nächste Aufgabe anzunehmen.


Diese Bilder zeugen davon!



 

 

 

 


 

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