Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz

Nordhausen

Weihnachtskrippe im Dom

Auch wenn die Weihnachtszeit mit dem Fest "Taufe des Herrn" am 9. Januar 2022 liturgisch korrekt abgeschlossen ist, verbleiben wir mit dieser Seite im Netz, wenigstens für den Zeitraum der Krippendarstellung im Dom.

In Abhängikeit von der persönlichen Situation ist ein Gebet vor der virtuellen Krippe nicht weniger bedeut- und heilsam, als im Dom. (Beh. d. Red.)

Jedes Jahr das gleiche Szenario: Krippenaufbau ist angesagt!

In den Vermeldungen am 3. Advent hieß es dazu u. a.: "Für den Aufbau werden dringend noch weitere Helfer benötigt. Meldungen dafür nimmt das Pfarrbüro entgegen...". Und selbst nach dem "Hilferuf" am 4. Advent konnte man sich noch für die Teilnahme am Aufbautermin (20. Dezember) entscheiden.

Nun denn, die Krippe steht - wie auch die vielen Jahre vorher - in voller Schönheit am angestammten Platz und man kann davon ausgehen, dass sich doch genügend sachkundige Krippenaufbauer rechtzeitig gefunden haben.

Diesen Enthusiasten gilt unser großes Dankeschön, wie auch allen anderen ehrenamtlichen Mitwirkenden unserer Gemeinde, die sich für eine Aufgabe und deren Verwirklichung beständig und verlässlich einbringen.

Ihnen allen und Gott sei Dank!

Die Frage nach dem Ursprung der Nordhäuser-Dom-Krippe beantwortet Gerhard Urbansky, viele Jahre Küster unserer Gemeinde Dom zum Heiligen Kreuz, sinngemäß so: Sein Schwiegervater, Josef Harlinghausen, selbst viele Jahre Küster am Dom, baute vor etlichen Jahren als gelernter Tischler eine Weihnachtskrippe für den Nordhäuser Dom.
Die durch alljährliche Auf- und Abbau bedingten Verschleißspuren konnten Anfang der 80er Jahre nicht mehr ausgebessert werden und man richtete einen Hilferuf an die Tischler der Nordhäuser Theater-werkstatt. In direkter Nachbarschaft zum Dom fertigten die Theaterleute nach dem Harlinghausen-Original die heutige Weihnachtskrippe.
Für die stilgerechte Gestaltung, besonders der Innenansicht des "Krippenhauses", zeichnete Kolping-Bruder Eberhard Buchardt verantwortlich.

Die Krippenfiguren, vermutlich aus unterschiedlichen Werstätten und Epochen (vor 1935) stammend, wurden vor einigen Jahren von Gemeindemitglied Doris Schenk fachkundig restauriert.

Krippe 21/22


Krippe 21/22


Krippe 21/22


Die "Krippen-Regie" war noch einmal gefordert. Reisende aus fernem Land wurden erwartet...
Und jetzt sind sie endlich angekommen: Die Weisen aus dem Morgenland!

Text und Fotos: F.-Ulrich Börner

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