Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz

Nordhausen

ZwischenTöne

Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.

In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.


Monat Oktober




Grafik: Pia Foierl


Das Rosenkranzgebet ist im Grunde kein Marien-, sondern ein Christusgebet. Mit den Perlen des Rosenkranzes und dem wiederkehrenden „Gegrüßet seist du, Maria“ möchten Christen sich an der Hand Marias zu den entscheidenden Bildern ihres Glaubens führen lassen. Durch das zehnmalige Wiederholen kann sich das Bild mir mehr und mehr einprägen, Perspektive bekommen, zu sprechen beginnen. Die „klassischen“ drei Formen (freudenreiche, schmerzhafte, glorreiche Geheimnisse) haben mit den biblisch greifbaren Daten von Geburt, Todesleiden und Auferstehung Jesu im Wesentlichen erinnernden Charakter.



Grafik: Julia Gandras


Leben spendender Gott, du gibst uns in deiner Schöpfung mehr, als wir nötig haben. Du schenkst uns Leben in Fülle: Nahrung und Wachstum, Gesundheit und Lebensfreude. Entferne aus unseren Herzen Angst und Habgier, damit wir lernen, miteinander zu teilen. Schenke uns, was Jesus mit uns geteilt hat: Brot und Wein, Frieden und Gerechtigkeit.




Am 21. Oktober erinnert die Kirche an Ursula und ihre Gefährtinnen. Die hohe Zahl von 11.000 Gefährtinnen ist sicherlich Legende. Aber das Todesjahr 304 weist auf eine Vielzahl von Menschen hin, die für ihren Glauben gestorben sind. Es war das Jahr der Diokletianischen Verfolgung im römischen Reich. Aus dem Leben von Ursula ist fast nichts bekannt, außer der Vermutung, dass sie womöglich wie viele Missionar/-innen aus England kam.



Plakat: Missio


Weltmissionssonntag 2021: „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“

Das Wort, das Paulus an die Gemeinden in Galatien schrieb (Gal 6,9) ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2021. Lasst uns Gutes tun: damals wie heute die Aufforderung zu einem Leben in Geschwisterlichkeit. Es gehört Mut dazu, auf Menschen zuzugehen und Brücken zu bauen. Die missio-Aktion zeigt am Beispiel von Nigeria, was möglich ist, wenn Menschen aus diesem Geist heraus handeln. Die katholische Kirche in Nigeria zeigt im Alltag, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt. Unterstützen Sie die Kirche dabei mit Ihrer Spende am
24. Oktober.



Foto: Michael Tillmann


Am 28. Oktober feiern wir die Apostel Simon und Judas Thaddäus. Die beiden Jünger sollen in Syrien und Persien missioniert haben. In der Volksfrömmigkeit wird Judas als Patron für hoffnungslose Fälle angerufen und als Helfer in großer Not erfahren.



                                               



Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
Bilddokumente:
Pia Foierl, Julia Gandras, Peter Kane, Plakat missio, Michael Tillmann
Bild im Header: © Herrad von Landsberg / cc0 – gemeinfrei / Quelle: commons.wikimedia.org

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