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"Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben."

Matth. 6,33


Bild: M. Tillmann

 

Ausgelegt!

Bibelwort: Matthäus 6,24-34 (zum Evangelium am 8. Sonntag im Jahreskreis)


Weil die Menschen sich Sorgen machen, halten sie sich an das Geld, sagt Jesus. Und weil die Menschen sich ans Geld halten, machen sie sich noch mehr Sorgen, zeigt die Erfahrung. Ganz schön blöd vom Menschen, wo ihm Jesus doch eine andere Alternative anbietet: Sich an Gott zu halten und seiner Sorgen ledig zu werden. Doch warum ist der Mensch, konkreter: bin ich so?

Weil Geld so schön anschaulich sein. Ich kann es in Händen halten, ich kann es zählen, ich kann damit rechnen: Reicht es – und was kann ich mir damit leisten? Auch wenn ich mir mein Geld nicht selbst drucke, bin ich doch – mit Einschränkungen – der Herr mei- nes Geldes. Ich glaube, Jesus weiß um die verführerische Anschaulichkeit des Geldes, und deshalb verwendet er so anschauliche Beispiele von den Vögeln und den Lilien, um die Vorzüge des Gottvertrauens zu erläutern. Wohl wissend, dass Gottvertrauen ein Akt des Loslassens und des Sich-fallen-Lassens bleibt. Des Loslassens der mit dem Geld verbundenen Sicherheit und des Sich-fallen-Lassens in die schützende Geborgenheit Gottes. Das lerne ich nicht von heute auf morgen und nicht ein für alle Mal, das braucht lebenslange Übung.


Michael Tillmann

 

Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG

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