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Bibelwort: Matthäus 15,21-28 (zum Evangelium vom 20. Sonntag im Jahreskries)


Nicht nur ihr Glaube, sondern auch ihre Sturheit hat ihr geholfen. Wahrscheinlich war die Mutter mit der kranken Tochter auch sonst gegenüber ihren Mitmenschen ziemlich stur – die hatten ihr garantiert gesagt, dass es wenig Zweck hat, als Heidin einen frommen Juden um Hilfe zu bitten. Und zunächst bestätigt Jesus alle, die sowieso schon wussten, was kommen wird: Er ignoriert sie einfach. Wirklich? Oder wird hier nur Theologiegeschichte in eine Geschichte gepackt? Wie auch immer: Die Mutter kann nicht aufgeben. Die Not ihres Kindes zwingt sie, dranzubleiben und dem nachzulaufen, der von ihr nichts wissen will. So viel liebevolle Sorge, so viel Uneigennützigkeit, so viel Bereitschaft, sich kleinzumachen für andere beeindruckt den frommen Juden Jesus, und er öffnet der Heidin den Weg zum Heil. Die Frau ändert Jesu Sinn. Mit ihrem Glauben, der ein gewaltiges Vertrauen ist. Diese Frau, könnte man sagen, bringt einen Berg von Vorurteilen, wenn noch nicht zum Einsturz, dann doch in Bewegung. Seitdem sind auch wir willkommen in seiner Nähe.

 

Christina Brunner

 

Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG

2. Bild links: Bild: Doris und Michael Will In: Pfarrbriefservice.de

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