Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz

Nordhausen

Liturgie - ZwischenTöne

Zwischen den Tönen singen kann man genauso wenig, wie zwischen den Zeilen lesen (These).
Unsere Erfahrung ist aber, dass im übertragenen Sinn das sehr gut funktioniert.

In der Rubrik ZwischenTöne erinnern wir deshalb an Festtage oder auch an Ereignisse, die außerhalb der "großen" Sonntage des Jahreskreises liegen und wir sie deshalb "nicht auf dem Schirm" haben. Die es aber trotzdem verdient haben, benannt zu werden.

Monat Juni



Wir beten, dass Migranten, die vor Krieg oder Hunger fliehen und zu einer Reise voller Gefahren und Gewalt gezwungen sind, in ihren Aufnahme-ländern Akzeptanz und neue Lebenschancen finden mögen.


Foto: Peter Kane




Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.
Der Tag der Organspende findet jedes Jahr am ersten Samstag im Juni statt – in diesem Jahr am 1. Juni. Er soll danken, aufklären und ein Zeichen für die Wichtigkeit der Entscheidung setzen. Schon seit 1983 macht der Aktionstag auf das Thema Organspende aufmerksam. Es ist der Tag, an dem die bewegenden Schicksale der Menschen im Blickpunkt stehen, die Organe gespendet haben oder denen als Organempfänger ein neues Leben geschenkt wurde. Im Vordergrund steht deshalb auch der Dank an die Organspenderinnen und -spender. Ein Dank, der motivieren kann, selbst Organspender/-in zu werden.


 


Foto: Karl-Heinz Lenzner


„Lasst uns in dieser Zeit der Härten und Anfechtungen für den Herrn kämpfen.“
Für den heiligen Bonifatius (um 672 – 754/55, Fest: 5. Juni), der den Glauben im Gebiet des heutigen Deutschlands festigte und als Märtyrer starb, war Glaube auch Kampf.


Foto: Michael Tillmann +


„Nimm dir nicht alles zu Herzen!“, so raten Gutmeinende. „Lass nicht alle und alles so an dich ran! Bleib cool, bleibe auf Abstand! Lerne, Nein zu sagen; denk’ auch mal an dich …!“ Das sind Appelle, die an die Pflicht zur gesunden Selbstsorge erinnern. Denk an Dein Herz! Am Herz-Jesu-Fest (7. Juni 2024) denkt die Kirche an ein Herz, das anders schlägt. Liegt es daran, dass das Fest im Bewusstsein der meisten Christinnen und Christen inzwischen untergeht, keine „Herzensangelegenheit“ mehr ist? Die Bilder und Statuen, die wir mit diesem Tag verbinden, wirken wie aus einer anderen Welt und Kirche, eine überholte, kitschig-sentimentale Frömmigkeit, ein wenig skurril, unbrauchbar und nichtssagend. Ist das so? In einer immer rationaleren Welt tut es mir gut, zu wissen, dass über alle Zeiten hinweg und an allen Orten ein Herz für die Menschen schlägt, ein Herz schlägt im Takt der Liebe.



Winfried Opgenoorth


Am 11. Juni gedenken wir des Apostels Barnabas. Er trägt diesen Titel, obwohl er nicht zum Zwölferkreis gehörte, wohl aber zu den führenden Personen der Urgemeinde in Jerusalem. Er war der Türöffner für den neu bekehrten Paulus, gewann ihn später als Mitarbeiter in der Mission.




Foto: Michael Tillmann +


 

Peter und Paul: Fest der Ökumene
Der 29. Juni wird heute weithin als „katholisches Fest“ wahrgenommen, obwohl der Gedenktag der Apostel Petrus und Paulus auch in den meisten anderen christlichen Konfessionen an diesem Datum begangen wird. Zurück geht der 29. Juni nicht auf den Todestag der Namensgeber, sondern auf die Überlieferung, dass zur Zeit der Valerianischen Christenverfolgungen in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts an diesem Tag in Rom die Reliquien der beiden Apostel in die Sebastian-Katakombe an der Via Appia übertragen wurden. Die älteste Feier dieses Gedenkens ist aus dem Jahr 354 belegt.





Bild im Header: siehe Angaben auf Seite "Liturgie"
Bild 1: Foto: Peter Kane
Bild 2: Foto: Karl-Heinz Lenzner
Bild 3: Foto: Michael Tillmann
Bild 4: Foto: Winfried Opgenoorth
Bild 5: Foto: Michael Tillmann


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