Aktuell - Ausstellung im Dom
Diese Bildkomposition steht sinnbildlich für jeden Zyklus von Zerstörung und Wiederaufbau.
Dabei ist es für das finale Ergebnis letztendlich völlig bedeutungslos, ob "nur" der Zahn der Zeit, eine Naturkatastrophe oder gar eine kriegerische Handlung das auslösende Moment für den Verfall war.
Entscheidend ist das engagierte gemeinsame Wirken unterschiedlichster Personen, die im Ziel geeint sind, sich nicht mit "den Umständen" abzufinden und in Folge buchstäblich die Ärmel hochkrempeln.
So geschehen auch in den Tagen, Wochen und Jahren nach dem Bombenabwurf auf die Stadt Nordhausen am 3./4. April 1945. Binnen weniger Stunden waren aus Gebäuden, Häusern, Einrichtun-gen, Kliniken und Kirchen brennende Ruinen entstanden. Ca. 75 % der Stadt waren zerstört.
Trotz schwerer persönlicher Schiksale vieler Bürgerinnen und Bürger begann noch im Inferno mit umfangreichen Sicherungs- Lösch- bzw. Reparaturarbeiten der Wiederaufbau.
So geschehen auch im Dom zum Heiligen Kreuz.
Eine kleine Austellung möchte den Betrachter diesbezüglich auf eine Zeitreise mitnehmen.
Die drei Ausstellungstafeln sind im Kirchenschiff unterhalb des Mathilde-Helena-Fensters im Dom aufgestellt und zeigen die betrachteten Epochen.
So sah er einst aus - unser Dom | Die Katastrophe vor 80 Jahren | Der Dom zwischen Zerstörung und Wiederaufbau |
Gestaltung/Layout der Tafeln: Document Centre Nordhausen Sven Hartmann KG
Bilder und Fotos aus Privatbesitz