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26. Mai 2019, 17.00 Uhr

Mai - der Marienmonat

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Foto: Hans Brunner

 

 



In der Herrlichkeit seiner Liebe,

im Geheimnis seines Opfers

und seines Sieges

darf dein Leben

unendlich froh werden.

Hanna Hümmer

 

Ausgelegt!

Bibelwort: Johannes 13,31-33a.34-35 (zum Evangelium vom 5. Sonntag der Osterzeit)


„Verherrlichen“ ist ein Wort, das nicht in unserem Sprachgebrauch ist. Da sollten wir genauer hinhören. Was meint das Wort? Es meint Gottes Nähe, sogar Gottes Gegenwart. In Jesus ist Gott selbst. Gott ist in Jesu Größe und in Jesu Niedrigkeit. Die zwei sind eins, auch wenn Gott nicht in Jesus aufgeht. Die Herrlichkeit Gottes zeigt sich in diesem Menschen, der ein Mensch bleibt. Bis Gott ihn erhöht. Das ist nicht leicht zu verstehen, aber doch wenigstens anzunehmen: In Jesus ist Gott.

Und was Jesus sagt, ist Gottes Gesetz. Erstaunlicherweise sagt Jesus wenig, als er die Abschiedsreden an seine Freundinnen und Freunde beginnt. Er sagt: Liebt einander! Mit einem Ausrufungszeichen. In dem Wort „Liebe“ ereignet sich Gottes Herrlichkeit, wie sie sich in Jesus ereignet hat. Wenn er die Seinen verlässt, bleibt ihnen die Liebe als Gottes Gegenwart. Liebe ist nicht nur herrlich – sie ist zugleich die Verherrlichung Gottes in einer Welt, die Jesus betreten und wieder verlassen hat. Was bleibt, ist die Liebe. In jeder Liebe ist Gott. Sei es der körperliche Rausch, sei es die Liebe zum fremden Nächsten, sei es der Dienst am andern. Wer einen anderen Menschen aufrichtet, zeigt die Herrlichkeit Gottes. Auch wenn die Liebe als alltäglicher Dienst daherkommt – es ist Teil der Liebe Gottes in der Welt. Denken wir also bloß nicht zu gering von der Liebe.


Michael Becker

 

Quelle: Bermoser + Höller Verlag AG


Quelle: Pfarrbriefservice.de

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