Katholische Pfarrgemeinde  Dom zum Heiligen Kreuz
Nordhausen

Aktuell - Adolf Kolping


Das nach Adolph Kolping (1813–1865, Geburtstag am 8. Dezember, gestorben am 4. Dezember vor 160 Jahren) benannte Kolpingwerk mit ca. 400.000 Mitgliedern in 60 Ländern der Erde (beheimatet in über 9.000 Kolpingsfamilien), ist eine der weltweit größten Sozialbewegungen der katholischen Kirche, die sich besonders in der Erwachsenen- und Jugendbildung engagiert; im Mittelpunkt steht das Engagement mit und für die Familien.
Adolph Kolping erlebte als Schuhmachergeselle die entwürdigenden Lebensbedingungen, unter denen viele Handwerksgesellen leben mussten. Eine vielleicht durch diese elenden Verhältnisse bedingte Krankheit zwang ihn 1835 sein Handwerk aufzugeben; er holte das Abitur nach, konnte The-ologie studieren, wurde 1845 in Köln zum Priester geweiht und trat seine erste Stelle in Elberfeld an. Dort hatte der Lehrer Johann Gregor Breuer den ersten katholischen Gesellenverein gegründet; 1847 wurde Adolph Kolping Präses des Gesellenvereins und trieb die Entwicklung so energisch voran, dass es 20 Jahre später bereits 200 Gesellenvereine gab.
Die Gesellenvereine hatten das Ziel, die Not junger Handwerksgesellen im Zeitalter der Industrialisierung zu bekämpfen.
Heute kommt  der Einsatz der Kolpingsfamilien vor allem den Hilfsbedürftigen in Afrika, Asien, 


  


Lateinamerika sowie Mittel- und Osteuropa zugute. Basis der Hilfe ist die katholische Soziallehre, die Adolph Kolping mitgeprägt hat.
Am 15. November 1980 sagte Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch am Grab Adolph Kolpings in der Kölner Minoritenkirche:
„Solche Leitbilder wie Adolph Kolping
brauchen wir für die Kirche von heute.“
Es war auch dieser Papst, der Adolf Kolping 1991 seligsprach.
Sein Gedenktag ist am 4. Dezember.




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Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG
Bild: www.kolping.de (aus Image 09/25 entnommen); Text: image
Bild im Headerbereich: siehe Seite "Aktuell"

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